Kaminwerkstatt
Ratgeber

- Das Kaminwerkstatt Infocenter

In unserem Ratgeber finden Sie Fachinformationen rund um das Thema Kamin, Einbau, Sanierung, Zubehör und fachgerechte Wartung, sowie wertvolle Do's & Don'ts für ein sicheres und wohliges Zuhause.

Unsere Fachartikel

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Möglichkeiten zur Kaminsanierung

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Kaminberechnung nach EN 13384

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Kaminaufsätze erneuern

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Zugregler einbauen

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Versottung im Kamin

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Risse im Kamin

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Leichtbaukamin neu errichten 

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Kaminquerschnitt verkleinern

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 Feuerstätte sicher anschließen 

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Kaminverlängerung

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Edelstahlrohr einziehen

DOs & DON’Ts

Lassen Sie eine fachgerechte Kaminberechnung durchführen: Bevor Sie einen neuen Ofen kaufen oder den Kamin sanieren, ist die Berechnung nach [EN 13384] unerlässlich. Sie garantiert, dass Ofen und Kamin perfekt zusammenspielen und der Rauch sicher abzieht.

Prüfen Sie bei Altbau-Sanierungen moderne Einbausysteme: Wenn Sie einen alten Kamin modernisieren, ist das Einziehen eines Edelstahlrohrs oft die effizienteste Methode, um den Kamin zukunftsfit zu machen.

Schützen Sie den Kamin vor Witterung: Eine hochwertige Abdeckplatte oder Regenhaube verhindert, dass Feuchtigkeit von oben in das Mauerwerk eindringt und beugt Frostschäden vor.

Reagieren Sie sofort bei sichtbaren Schäden: Entdecken Sie Risse im Kamin, sollten Sie umgehend einen Fachmann rufen. Kleine Risse lassen sich oft sanieren, bevor sie zum Sicherheitsrisiko werden.

Sorgen Sie für einen gleichmäßigen Zug: Ein unruhiges Flammenbild deutet auf Druckschwankungen hin. Das Einbauen eines Zugreglers spart Brennstoff und schont die Umwelt.

Wählen Sie bei Platzmangel oder Nachrüstung ein Leichtbausystem: Wenn im Haus kein Kaminzug vorhanden ist, lässt sich ein Leichtbaukamin neu errichten – das geht schnell, ist gewichtssparend und sauber.

Optimieren Sie den Querschnitt bei einem Ofenwechsel: Moderne Öfen brauchen oft engere Querschnitte. Lassen Sie prüfen, ob Sie den Kaminquerschnitt verkleinern müssen, um die Zugleistung zu erhalten.

Achten Sie auf eine sichere Verbindung: Der Übergang vom Ofen zum Kamin ist eine kritische Stelle. Gehen Sie keine Kompromisse ein, wenn Sie Ihre Feuerstätte sicher anschließen wollen.

Prüfen Sie bei Zugproblemen eine Kaminverlängerung: Wenn der Kamin aufgrund der Dachform oder Nachbarbebauung nicht richtig zieht, kann eine Kaminverlängerung die Lösung sein.

Holen Sie den Rauchfangkehrer frühzeitig ins Boot: In Österreich ist die Vorab-Beratung und die Endabnahme durch den zuständigen Rauchfangkehrer gesetzlich vorgeschrieben.

Anzeichen von Versottung ignorieren: Braune Flecken oder unangenehmer Geruch sind Warnsignale. Ignorieren Sie die Versottung im Kamin niemals, da dies die Bausubstanz zerstört und Brandgefahr bedeutet.

Einen neuen Ofen an einen alten, ungedämmten Kamin anschließen: Moderne Abgase sind kühler. Ohne passende Möglichkeiten zur Kaminsanierung führt dies fast sicher zu Feuchtigkeitsschäden im Schornstein.

Eigenmächtige Installationen ohne Fachberechnung: Vertrauen Sie nicht auf das Bauchgefühl. Ohne eine professionelle Berechnung (z.B. nach EN 13384) riskieren Sie CO-Vergiftungen oder einen Kaminbrand.

Den Brandschutz unterschätzen: Sparen Sie nicht am Material beim Anschluss. Brennbare Bauteile müssen strikt von heißen Rohren getrennt sein.

Minderwertige Brennstoffe verwenden: Behandeltes Holz oder Müll ruinieren jeden Kamin in kürzester Zeit und führen zu massiver Rußbildung.

Den Kamin "oben offen" lassen: In schneereichen oder regnerischen Regionen führt ein offener Kamin ohne Schutzhaube zu einer unnötigen Durchfeuchtung des Hauses.

Risse einfach nur oberflächlich verspachteln: Ein Riss im Kamin ist oft ein statisches oder thermisches Problem. Nur kosmetisches Ausbessern behebt nicht die Ursache.

Die Verbrennungsluftzufuhr vergessen: Besonders in sanierten, dichten Häusern braucht der Ofen oft eine externe Luftleitung, damit kein gefährlicher Unterdruck entsteht.

Auf eine regelmäßige Wartung verzichten: Ein Kamin ist ein Verschleißteil. Wer die jährliche Inspektion schleifen lässt, riskiert teure Folgeschäden.

Billig-Komponenten ohne Zulassung verbauen: Achten Sie in Österreich immer auf das CE-Zeichen und die entsprechenden ÖNORMen, damit es bei der Abnahme keine Probleme gibt.

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